Waldshut-Tiengen, 22.01.2019, von Alexander Maus

Ausbildung Beleuchtung

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist sie wieder gefragt: die Einsatzkomponente Beleuchtung des THW. Im Ortsverband Waldshut-Tiengen steht ein umfangreiches Sortiment an unterschiedlichen Beleuchtungsmitteln zur Verfügung.

Foto: Rebecca Krämling

Zwei Gruppen machten sich an diesem Abend in getrennten Ausbildungsabschnitten mit der Technik und Einsatztaktik der Beleuchtungskomponenten vertraut. Eine Gruppe arbeitete mit dem tragbaren Material der Bergungsgruppen, während die andere den Lichtmastanhänger in Betrieb nehmen konnte. 

Standardmäßig verfügen sowohl die 1. als auch die 2. Bergungsgruppe des THW über einen tragbaren Stromerzeuger mit einer Leistungsfähigkeit von 8 kVA. Über mehrere 230- und 400-Volt Steckdosen kann das Aggregat an beinahe jedem Ort unabhängig von den Außenbedingungen elektrischen Strom zur Verfügung stellen. Seine Bedienung und die Rafinessen des "kleinen Blauen" standen unter anderem im Mittelpunkt der Ausbildung. So verfügen die Streomerzeuger neben ihrem eingebauten Kraftstofftank auch über die Option, Benzin über einen speziellen Schlauch direkt aus Ersatzkanistern anzusaugen. Auf dieser Art und Weise kann die Betriebsdauer eines Stromerzeugers verlängert werden, da man nur in der kurzen Phase des Kanisterwechselns auf den internen Tank umschalten muss. Gerade bei langanhaltenden Einsätzen ist dies eine wichtige Eigenschaft des SEA. Kombiniert wurde das Ganze mit den Beleuchtungsmaterialien der Bergungsgruppen, Stativen und 1000-Watt-Strahlern.

Die zweite Gruppe widmete sich dem ortsverbandseigenen Lichtmastanhänger. Dieser kleine und wendige Einachsanhänger kommt immer dann zum Einsatz, wenn großflächige Räume möglichst blendfrei ausgeleuchtet werden müssen. Mit seinen insgesamt sechs leistungsstarken Halogen- und Metalldampflampen schafft er es nach nur minimaler Vorbereitungszeit einsatzbereit zu sein. Üblicherweise vom MLW 4 gezogen, kann er seine Lichttraverse auf über 10 Meter Arbeitshöhe ausfahren und dabei eine kombinierte Lichtleistung von gut 20 KW erzeugen.

Zu guter Letzt wurde natürlich auch der in LED-Technik gebaute Powermoon des Ortsverbandes eingesetzt. Die Eigenheit eines Powermoon ist die im Gegensatz zum Flutlichtstrahler omnidirektlionale Beleuchtung; während die 1000-Watt-Strahler einen fokussierten Bereich gezielt ausleuchten, kann der Powermoon einen Bereich von 360° um ihn herum ausleuchten. Diese Eigenschaft prädestiniert ihn für das Beleuchten von Bereitstellungsräumen oder größeren Gebieten.


  • Foto: Rebecca Krämling

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