Waldshut-Tiengen, 24.10.2022, von Alexander Maus

Einspeiseübung mit der großen Netzersatzanlage

Das Einspeisen von Strom in ortsfeste Installationen gehört zu den Kompetenzen des Technischen Hilfswerks. Unsere Elektrofachkräfte nutzten den Dienstabend, um diese Fähigkeiten zu trainieren.

Die dunkle Jahreszeit eignet sich perfekt, um mit Strom und vor allem Licht zu üben. Gerade in der dunklen Jahreszeit wird vielen Leuten erst so richtig bewusst, wie wichtig elektrischer Strom für unser tägliches Leben ist. Nicht nur in Zeiten, in denen öffentlich über einen befürchteten "Blackout" diskutiert wird. Ein Brand, ein Sturm oder einfache Wartungsarbeiten des Energieversorgungsunternehmens reichen aus, damit die Versorgung mit elektrischer Energie eingeschränkt sein kann.

Unser Ortsverband verfügt neben einer Netzersatzanlage mit einer Nennleistung von 50 kVA der Fachgruppe Notversorgung / Notinstandsetzung auch über einen Stromerzeuger mit imposanten 230 kVA Leistung. Dieses Aggregat wird im Bereich der so genannten ÖGA geführt, der "örtlichen Gefahrenabwehr". Damit steht es unseren Elektrofachkräften jederzeit für Einsätze auf Anforderung anderer Stellen zur Verfügung.

Im Rahmen des montäglichen Ausbildungsdienstes übten unsere Elektrofachkräfte das Einspeisen von Strom in das öffentliche Versorgungsnetz. So können etwa Teile von Wohnsiedlungen oder kleinere Dörfer im Falle einer Unterbrechung der Stromversorgung mit Notstrom versorgt werden. Wichtig dabei ist das korrekte Erden und die Synchronisation der Netzersatzanlage mit den drei Phasen des Drehstromnetzes. Auch das Ausleuchten der Einspeisestelle wurde durch Material unserer Fachgruppe Notversorgung / Notinstandsetzung übernommen.


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