Waldshut-Tiengen, 08.02.2019, von Alexander Maus

Knotenkunde und Absturzsicherung

Im Fernsehen waren sie zuletzt vielfach zu sehen: während der Schneekatastrophe in Bayern arbeiteten Helferinnen und Helfer des THW auf den zugeschneiten Dächern. Immer dabei: die Absturzsicherung. Wie sie funktioniert und was es bei ihrer Verwendung zu beachten gilt übte der Ortsverband am Montag.

Unverzichtbar bei einer korrekten Absturzsicherung ist auch eine grundlegende Kenntnis über die unterschiedlichen Stiche und Bunde, welche im THW verwendet werden. Dies ist der Fachbegriff für die diversen Knoten, die zum Anschlagen oder Sichern von Lasten verwendet werden.

Herzstück der Absturzsicherung bildet ein spezielles Geschirr, welches den Klettergurten aus dem Sportbereich ähnelt. Mit ihm ist es möglich, eine Helferin oder einen Helfer so abzusichern, dass selbst bei einem Sturz nichts passieren kann. Über Seile an einem Festpunkt angeschlagen ermöglichen es die Geschirre, dass etwa auf Dächern oder sonst in der Höhe gearbeitet werden kann, wenn die Situation es erforderlich macht. 

Auch Bestandteil der Ausrüstung des THW ist ein spezielles Rettungsgeschirr, welches aufgrund seiner Beschaffenheit gerne als "Rettungswindel" bezeichnet wird. Mit diesem Geschirr können verunfallte oder verletzte Personen auch auf engstem Raum aus einer Gefahrensituation abgelassen oder aufgezogen werden. Wie diese anzulegen ist und was man alles mit ihr machen kann war ebenfalls Bestandteil der Ausbildung am Dienstabend.


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