Waldshut-Tiengen, 01.05.2019, von Alexander Maus

Neues Abstützsystem im Ortsverband

Das Abstützen und Aussteifen angeschlagener Gebäude gehört zu den primären Einsatzoptionen des THW. Immer wieder kommt es vor, dass ein Gebäude nach einem Brand oder einem Naturereignis nicht mehr sicher steht - dann schlägt die Stunde von Abstützkonstruktionen.

Vorgefertigte Komponenten werden im Bedarfsfall schnell und unkompliziert verbaut. Bild: Rebecca Krämling

Auch im Ortsverband Waldshut-Tiengen wird ein so genannte Baufachberater vorgehalten - ein speziell geschulter THW-Fachberater, welcher durch seine berufliche Qualifikation in der Lage ist, die Statik und Stabilität von Gebäuden zu beurteilen. Schon oft wurde der Baufachberater von Einsatzleitungen der Feuerwehr hinzugezogen, um die Sicherheit von Gebäuden zu beurteilen.

Sollte es notwendig sein, ein einsturzgefährdetes Haus zu sichern, so verfügt das THW über unterschiedliche Vorgehensweisen. Sehr große Flächen oder hohe Gebäude können durch einen vorgefertigten Abstützsatz aus Holz, genannt ASH, stabilisiert werden. Das ASH im Landkreis Waldshut wird vom Ortsverband Laufenburg vorgehalten und in den Einsatz gebracht.

Im OV Waldshut-Tiengen gibt es kleinere Systeme, welche unter anderem auf dem WB-Rüst verlastet sind. Ein neues System wurde jetzt erstmals getestet und probeweise aufgebaut. Dabei handelt es sich um Verstrebungen, welche mit Hilfe so genannter Peri-Stützen schneller als bisher aufgebaut werden können. Bei Bedarf können diese Stützen, welche aus dem Baugewerbe bekannt sind, nach der Errichtung der Stützkonstruktion auch wieder ausgebaut und durch Holzbohlen ersetzt werden. Auf diese Art und Weise kann man einerseits sehr schnell reagieren, andererseits aber auch ressourcenschonend arbeiten.


  • Vorgefertigte Komponenten werden im Bedarfsfall schnell und unkompliziert verbaut. Bild: Rebecca Krämling

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