12.04.2021, von Alexander Maus

Vorgehen bei Tiefbauunfällen

Sie gehören mit zu den zeitkritischsten Einsätzen, welche das THW zu bewältigen hat - Unfälle im Bereich von Baustellen und Baugruben. Über das standardisierte Vorgehen in solchen Fällen informierte Bergungs-Gruppenführer Torsten Wegner.

Viele Einsätze des THW sind nicht unbedingt als zeitkritisch anzusehen - Hochwasserlagen etwa entwickeln sich über viele Tage, auch Beleuchtungs- oder Logistikmaßnahmen sind oftmals gut planbar. Bei Tiefbauunfällen jedoch sieht die Lage ganz anders aus. Hier geht es darum, dass eine oder mehrere Personen, etwa bei Bauarbeiten, von Erde oder anderem Material verschüttet werden. Nun muss es schnell gehen, soll die verschüttete Person noch lebend gerettet werden.

Im Laufe der letzten Jahre sind Taktik und Ausrüstung für Tiefbauunfälle im Ortsverband Waldshut-Tiengen stetig gewachsen. Auf unserer Wechselbrücke-Rüst wird umfangreiches Material sowohl für das Abstützen von Gebäuden als auch für die Rettung von Verschütteten mitgeführt. Auch die Taktik wurde entsprechend auf das vorgehaltene Material angepasst.

Bei der letzten Online-Ausbildung nutzte Gruppenführer Torsten Wegner die in unserem OV vorgehaltenen und entwickelten Schnelleinsatzregeln (SER) Tiefbau, um das Wissen unserer Helferschaft in diesem sensiblen Bereich aufzufrischen. Es bleibt zu hoffen, dass der Ernstfall nicht allzu bald eintritt.

 

 


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