Waldshut-Tiengen, 23.01.2023, von Alexander Maus

Gewusst wie bei der Rettung von Personen

Das Retten von Menschenleben und Bewahren erheblicher Sachwerte vor Gefahren sind die obersten Ziele des Technischen Hilfswerks. Hierzu verfügt der Technische Zug über eine Vielzahl von so genannten Rettungsmitteln.

Hauptsächlich in der Bergungsgruppe sowie der Fachgruppe Notversorgung / Notinstandsetzung werden so genannte Rettungsmittel vorgehalten. Unter Rettungsmitteln werden all jene Ausrüstungsgegenstände verstanden, welche zur Rettung von Personen aus Gefahrenlagen oder unter Trümmern dienen. Vor allem der Bergungsgruppe als Universalinstrument eines jeden Ortsverbandes kommt hierbei eine große Bedeutung zu.

Truppführer Richard Lasch sowie Gruppenführer Stephan Krämling nutzten den letzten Dienstabend zu einer Durchsicht der Rettungsmittel, welche auf die jeweiligen Fahrzeuge verladen sind. Dazu gehören etwa Standard-Ausrüstungsteile wie Krankentragen im GKW oder aber speziell für Feuerwehr und THW designte Schleifkorbtragen. Eine Schleifkorbtrage kann man sich wie eine metallische Wanne vorstellen, welche den Transport von Menschen auch dann ermöglicht, wenn der Untergrund steinig oder mit Geröll bedeckt ist. Von den Abmessungen her ist sie so gebaut, dass sie genau in eine Steckleiter passt und sie verfügt über Anschlagösen etwa für Karabinerhaken; damit lässt sie sich auch an Seilen aufhängen oder etwa durch die Drehleiter einer Feuerwehr kranen.

Auch speziell für den Katastrophenschutz hergestellte Rettungsmittel wie die berüchtigte Bergeschleppe wurden an diesem Abend wieder einmal herausgeholt und "am lebenden Objekt" ausprobiert. Die Bergeschleppe nimmt ihren Ursprung in der Grubenrettung der Bergleute und stellt eine Art abgespeckter Schleifkorbtrage dar. Sie schützt nur den absoluten Vitalbereich eines menschlichen Körpers und soll es ermöglichen, Menschen auch unter Trümmern hervor und durch enge Räume zu ziehen, bis sie an einer geeigneten Stelle dem Rettungsdienst übergeben werden können.  Ganz am Schluss bauten beide Gruppen zusammen noch einen Dreibock aus Teilen des Einsatz-Gerüst-Systems auf und versuchten hier das Auf- und Ablassen einer Person.


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