Waldshut-Tiengen, 28.05.2019, von Alexander Maus

Mit der Hannibal am Rhein

Bis zu 5000 Litern pro Minute kann die Großpumpe der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen fördern - und unter idealen Bedingungen sogar noch ein bisschen mehr. Beim letzten Ausbildungsdienst wurde die Hochleistungspumpe auf Herz und Nieren getestet.

Nach einem ersten Trockendurchlauf auf dem Hof des THW verlegte die gesamte Mannschaft mit drei Fahrzeugen an den Rhein beim Waldshuter Schwimmbad. Dort wurde der komplette Aufbau der Schmutzwasserpumpe Hannibal beübt. Nach dem Positionieren des Anhängers geht es darum, möglichst schnell die Saugschläuche zu kuppeln und ins Wasser zu bringen, während sich andere Helferinnen und Helfer um den druckseitigen Aufbau kümmern. Das geförderte Wasser muss schließlich auch irgendwohin abgegeben werden. Auf dem MLW 4 lagern zusätzliche formstabile Saug- und Druckschläuche der Dimension "F", er ist auch das primäre Zugfahrzeug für die "Hannibal".

Beim Wassern der Schläuche kommt es besonders auf die Sicherheit des arbeitenden Kameraden an. Durch Auffanggurt und Rettungsweste wird das Risiko eines Unfalls reduziert. Wenn auch die Druckseite entsprechend verlegt ist, kann die eigentliche Arbeit beginnen - und der Dieselmotor mit dem angeflanschten Pumpenaggregat nimmt seinen Dienst auf. Bei der Ausbildung kam auch ein Durchflussmesser zum Einsatz, welcher die Fördermengen bestätigte: sogar mehr als 5000 Liter pro Minute durchströmten die Hochleistungspumpe, welche nicht nur auf klares, frisches Wasser, sondern vor allem auf das mit Schmutz und Feststoffen durchsetzte Brackwasser spezialisiert ist. Ist die Differenz zwischen dem Aufstellort der Pumpe und der Ansaughöhe recht gering, arbeitet die Pumpe besonders effektiv - und bei Vollgas mit mehr als 5000 Litern pro Minute.


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