Waldshut-Tiengen, 10.05.2019, von Alexander Maus

Zwei Arten Absturzsicherung

An zwei Ausbildungsabschnitten lernten die Helferinnen und Helfer am vergangenen Montag den Umgang mit unterschiedlichen Sicherungs- und Abseiltechniken.

Ein Helfer mit Abseilgeschirr mit dem Rollgliss.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Helferinnen und Helfer des THW in Höhen oder Tiefen bewegen müssen. Dies ist zum Beispiel immer dann der Fall, wenn auf Hausdächern oder an abschüssigem Gelände gearbeitet werden muss. 

Am vergangenen Montag übte der OV Waldshut-Tiengen unterschiedliche Methoden des Abseilens sowie der Absturzsicherung. An einer Station stand das Abseilgerät Rollgliss im Vordergrund, welches es nach Art eines Flaschenzugs ermöglicht, schwere Lasten mit vergleichsweise kleinem Kraftaufwand zu bewegen. An einem Dreibein angeschlagen (zum Beispiel aus EGS-Teilen errichtet) können damit Personen oder Gegenstände zum Beispiel in Schächte abgelassen oder aus diesen gerettet werden. Auf unserem Übungsgelände wurde genau diese Eventualität durchgespielt und die Helferinnen und Helfer ausprobieren wie es sich anfühlt, in einer so engen Umgebung zu arbeiten.

Eine zweite Station beschäftigte sich mit dem Arbeiten auf Hausdächern. Konkret lautete die Übungsannahme, ein nach einem Sturm beschädigtes Hausdach mit einer Plane gegen die Witterung zu verschließen. Solche Szenarien kommen immer wieder vor, so zuletzt in Waldshut Ende des letzten Jahres. Grundlegend können sich Helferinnen und Helfer bei solchen Arbeiten an einer Drehleiter der Feuerwehr sichern, falls diese am Einsatzort vorhanden ist. Besteht diese Option nicht, so gibt es auch andere Möglichkeiten. So sichern sich die auf dem Dach Arbeitenden an einem Festpunkt (zum Beispiel einem LKW, einem Baum oder anderen geeigneten Punkten) und arbeiten auf der jeweils abgelegenen Dachseite, sodass sie durch die Seile vor dem Absturz gesichert sind.


  • Ein Helfer mit Abseilgeschirr mit dem Rollgliss.

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